Mai 2017

 

Rettersen ist eine Ortsgemeinde im LandkreisWappen und Slogan im Stein Altenkirchen / Westerwald.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Rettersen, Hahn, Roßberg und Witthecke.

Der westliche Nachbarort von Rettersen direkt an der Bundesstraße 8 ist Kircheib.

Östlich von Rettersen, ebenfalls an der B8, liegt Hasselbach.

 

Geschichte des Ortes:

Die ältesten schriftlichen Belege über das Dorf finden sich im Mirakelbuch zu Hilgenroth.

Hier sind in den Jahren 1426-1481 Opfergaben mit den Namen von Spender eingetragen.


Einer davon war die Henne Maich van Rethershoven ca. 1428.

Der Ort hieß damals noch Rettershoben oder Rethershouven.


Tatsächlich aber muß der Ort viel früher existiert haben, da er an der sogenannten "Alten Heerstraße" Verbindung Köln- Frankfurt (heutige Bundesstraße 8 ) und unmittelbar vor einer Erhebung mit 8 - 10 % Steigung liegt.


In seiner Geschichte änderte sich der Ortsnamen mehrmals.

Neben den bereits erwähnten ist noch Rettersheme und Rodersen bekannt. Im Achtzehnten Jahrhundert bis etwa 1850 hieß, wie heute auch noch im Volksmund genannt, der Ort Retterschen.
Der Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen legte hier im Jahre 1847 das erste Protokollbuch an.

Heute gehört Rettersen mit seinen 374 Einwohnern (Stand Juni 2014) zur Verbandsgemeinder Altenkirchen (Einwohner - 22.629).

 


 

Wappen von Rettersen                            Gemeindewappen:

 

"Rot durch einen silbernen Schräglinksbalken geteilt, vorn ein blau bewehrter und gezungter goldener linksgewendete leopardierter   Löwe, hinten ein goldener Eichenzweig mit vier Fruchtständen balkenweis und vier Blättern bordweis" - so die offizielle Beschreibung der Genehmigung.

Die Grundfarbe rot und der leopardierte Löwe sind Symbol und Farbe der Sayn-Wittgensteiner, die etwa 400 Jahre bei uns regierten.

Der Schrägbalken stellt die heutige B 8, früher "Alte Heerstrasse", die Hauptverbindung Köln - Frankfurt dar.


Die vier Eicheln mit Frucht und Fruchtstand haben zweierlei Bedeutung:

      1. Sie stellen die vier Ortsteile dar
      2. Sie sollen auf die, zumindest früher hauptsächlich landwirtschaftlichgeprägte Bevölkerung hinweisen (Eicheln Mast für Schweine etc. und auf den Waldreichtum hinweisen).

Offiziell verliehen am 27.10.2002 durch den Landrat
                               Dr. Alfred Beth

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